Die paramedizinische Dermopigmentierung (Areola-Tätowierung) und Silikonprothesen sind zwei grundlegend verschiedene Ansätze für den ästhetischen Wiederaufbau nach einer Mastektomie. Hier ein ehrlicher Vergleich, der Ihnen bei der Wahl helfen soll.
Die Brustwarzenprothese
- Vorteile:
- Anwendung möglich, sobald die Fäden gezogen sind (2-3 Wochen nach der Operation)
- Sehr realistisches dreidimensionales Ergebnis
- Reversibel und anpassbar
- Kann jederzeit abgenommen werden
- Ideal vor einer eventuellen rekonstruktiven Operation
- Nachteile:
- Erfordert tägliches Anlegen (oder alle 10 Tage)
- Regelmäßige Pflege erforderlich
- Anfangskosten einkalkulieren
Die paramedizinische Dermopigmentierung
- Vorteile:
- Dauerhaftes Ergebnis
- Keine tägliche Verpflichtung
- Sehr natürlich nach der Heilung
- Nachteile:
- Mindestens 12 Monate Wartezeit nach der Operation
- Irreversible Technik
- Mehrere Sitzungen erforderlich
- 2D-Ergebnis (ohne Relief)
Unsere Empfehlung
Die beiden Lösungen sind oft ergänzend statt konkurrierend. Viele unserer Kundinnen beginnen mit einer Prothese in den ersten Wochen nach der Operation und entscheiden sich dann 12 bis 18 Monate später für die Dermopigmentierung, während sie die Prothese je nach Anlass weiter nutzen.
Die Prothese von The Nipples Lab kann auch eine endgültige Lösung sein für Frauen, die keine Tätowierung wünschen oder die für die Dermopigmentierung nicht in Frage kommen.
